Was passt zu Ihrem Betrieb? Entscheidend ist, welche Fragen Ihre Website beantworten soll. Diese Entscheidungshilfe unterstützt kleine Unternehmen im Kreis Ahrweiler bei der Planung.
Die kurze Antwort: Ein Onepager passt, wenn sich Ihr Angebot mit wenigen überschaubaren Abschnitten erklären lässt. Mehrere Unterseiten helfen, wenn verschiedene Leistungen jeweils eigene Fragen beantworten müssen. Die Größe Ihres Betriebs allein entscheidet das nicht.
Breuer Media · Stand:
Der Aufbau
Eine Seite. Oder mehrere?
Planen Sie zuerst die Informationen, die Ihre Besucher wirklich brauchen. Daraus ergibt sich die passende Aufteilung.
Alles auf einer Inhaltsseite.
Bei einem Onepager stehen die wesentlichen Inhalte auf einer durchgehenden Seite: Wer Sie sind, was Sie anbieten, wie Sie arbeiten und wie man Sie erreicht. Eine Navigation kann direkt zu den jeweiligen Abschnitten springen. Zusätzliche Seiten für Impressum und Datenschutz widersprechen diesem Aufbau nicht.
Eigener Raum für jedes Thema.
Eine Website mit mehreren Inhaltsseiten verteilt diese Informationen auf eigene Seiten. Besucher können beispielsweise direkt eine Leistung, das Team oder eine Projektbeschreibung aufrufen. In unseren Angeboten nennen wir diese Form „Unternehmenswebsite“. Auch ein Onepager ist selbstverständlich eine Website für ein Unternehmen.
Und eine Landingpage?
Eine Landingpage beschreibt dagegen vor allem den Zweck: Sie führt Besucher gezielt zu einem Angebot oder einer Handlung, etwa einer Anfrage zu einer Werbeaktion. Sie kann zusätzlich zu einer bestehenden Website entstehen. Onepager und Landingpage sind deshalb keine gleichbedeutenden Begriffe.
Direkter Vergleich
Welche Form passt zu Ihren Inhalten?
Ein überschaubares Angebot oder mehrere Schwerpunkte: So unterscheiden sich die beiden Wege im Alltag.
Ein gemeinsamer Überblick
Onepager
Angebot erklären
Wenige, eng zusammengehörige Leistungen kompakt vorstellen.
Besucher führen
Eine gemeinsame Abfolge vom Überblick bis zur Kontaktaufnahme.
Arbeiten zeigen
Eine kleine Auswahl mit kurzen Erläuterungen.
Inhalte erweitern
Neue Abschnitte, solange die Seite übersichtlich bleibt.
Mehr Seiten bedeuten auch mehr Inhalte, die erstellt und aktuell gehalten werden müssen. Umgekehrt verliert ein Onepager seinen Vorteil, wenn Besucher durch viele lange, voneinander unabhängige Themen scrollen müssen.
Auf Ihren Betrieb übertragen
Zwei Betriebe. Zwei sinnvolle Wege.
Die folgenden Situationen sind fiktive Planungsbeispiele aus der Region, keine Kundenprojekte.
Ein überschaubares Angebot
Ein kleiner Gartenpflegebetrieb in Sinzig
Ein Betrieb bietet Rasenpflege, Heckenschnitt und saisonale Gartenarbeiten an. Interessenten möchten das Einsatzgebiet, einige Arbeitsbeispiele und den Kontaktweg kennen. Solange die Leistungen mit kurzen Beschreibungen verständlich werden, kann ein Onepager diese Fragen gut bündeln.
Sollen später Gartenplanung, Pflasterarbeiten und größere Projekte ausführlich vorgestellt werden, lohnt sich eine neue Prüfung der Struktur. Ein Start mit einer Inhaltsseite verpflichtet nicht dazu, dauerhaft dabei zu bleiben.
Mehrere eigenständige Leistungen
Ein Handwerksbetrieb in Bad Neuenahr-Ahrweiler
Ein Betrieb übernimmt Badsanierung, Heizungsmodernisierung und Wartung. Vor einer Badsanierung stellen Besucher andere Fragen als vor einem Wartungstermin. Eigene Leistungsseiten bieten Raum für Ablauf, Voraussetzungen und passende Arbeitsbeispiele. Hier ist eine mehrseitige Website sinnvoll, sofern für die einzelnen Themen eigenständige Inhalte vorliegen.
Der Unterschied liegt im Informationsbedarf. Auch ein kleiner Betrieb kann mehrere Inhaltsseiten brauchen; ein größeres Unternehmen kann für ein einzelnes Angebot eine kompakte Landingpage einsetzen.
Ihre Planung
Drei Fragen vor Ihrer Entscheidung.
Notieren Sie Ihre Antworten. Damit lässt sich im Erstgespräch konkreter besprechen, welchen Umfang Ihre Website braucht.
01
Was möchten Besucher vor der Anfrage wissen?
Notieren Sie die wichtigsten Fragen zu Ihrem Angebot. Lassen sie sich in einer kurzen gemeinsamen Abfolge beantworten, spricht das für einen Onepager. Entstehen mehrere eigenständige Themen, prüfen Sie Unterseiten.
02
Welche Inhalte können Sie bereitstellen?
Sammeln Sie Leistungstexte, Bilder und Arbeitsbeispiele. Jede geplante Unterseite braucht einen eigenen Nutzen. Fehlende Inhalte sollten vor der Gestaltung geklärt werden.
03
Was wird in absehbarer Zeit dazukommen?
Neue Leistungsbereiche, Stellenangebote oder ausführliche Projektberichte können die Struktur verändern. Planen Sie diese Entwicklung mit ein, ohne vorsorglich leere Seiten anzulegen.
Der Aufwand hängt neben der Seitenzahl von Gestaltung, Inhalten und Funktionen ab. Ein aufwendiger Onepager kann mehr Arbeit erfordern als eine schlichte mehrseitige Website. Eine spätere Erweiterung ist ein eigener Arbeitsumfang, den wir vorab abstimmen.
Auffindbarkeit
Was bedeutet die Wahl für Google?
Eine größere Seitenzahl ist für sich kein Beleg für bessere Auffindbarkeit. Wichtig sind hilfreiche Inhalte, ein verständlicher Aufbau und Links, über die Besucher und Suchmaschinen die Inhalte erreichen können. Google erläutert diese Grundlagen im Startleitfaden zur Suchmaschinenoptimierung.
Eigene Leistungsseiten ermöglichen es, unterschiedliche Themen mit jeweils passenden Überschriften, Seitentiteln und Erläuterungen zu behandeln. Das ist sinnvoll, wenn die Besucherfragen tatsächlich verschieden sind. Nahezu gleiche Texte auf viele Unterseiten zu verteilen, schafft dagegen keine hilfreiche Entscheidungshilfe.
Für einen regionalen Betrieb gehören das tatsächliche Einsatzgebiet, angebotene Leistungen und erreichbare Kontaktmöglichkeiten in die Inhalte. Eine lange Liste von Ortsnamen ersetzt diese Informationen nicht. Welche Struktur zu Ihrem Angebot passt, lässt sich daher nicht allein aus dem Wunsch „besser bei Google gefunden werden“ ableiten.
Für das Erstgespräch genügen eine kurze Beschreibung Ihres Betriebs, Ihre wichtigsten Leistungen und die Fragen, die Ihre neue Website beantworten soll.
Ihr nächster Schritt
Was soll Ihre Website leisten?
Erzählen Sie uns kurz von Ihrem Vorhaben. Gemeinsam finden wir den passenden Umfang – auch wenn Sie noch unsicher sind.